Springe direkt zu Inhalt

Kritik, Institution, Affekt

In der Themengruppe befassen wir uns aus interdisziplinärer Perspektive mit dem Verhältnis von Kritik, Institution und Affekt und fragen welche neuen Perspektiven sich sowohl auf Theorien als auch die gesellschaftliche Praxis der Kritik mit einem Ansatz der Affective Societies ergeben. Dieser begreift Affekt als eine Grundkategorie des Soziales und damit auch von Kritik und ihren institutionellen Praktiken. Für dieses Ziel erschließen wir uns durch gemeinsame Lektüren unterschiedlichen Genealogien der Kritiktheorie, fragen nach ihren affektiven Dynamiken und diskutieren unterschiedliche gesellschaftliche Institutionen der Kritik, wobei wir einen Schwerpunkt auf Kunst als kritische Praxis legen. Zudem bieten wir Raum, im kollegialen Austausch die Rolle von Kritik, Institution und Affekt in der eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu besprechen.

Organisiert von Aletta Diefenbach, Matthias Lüthjohann und Hans Roth

Termine

21.11.2019: Auftakt

05.12.2019: Krisen der Kritik (1974 – 2004)

19.12.2019: Kritik und Aufklärung

09.01.2020: Kritische Soziologie und Soziologie der Kritik

23.01.2020: Ausbleibende Kritik

30.01.2020: Ästhetische Dimensionen von Kritik – Kunst als Institution der Kritik

13.02.2020: Critique after critique after critique….

Detailliertes Programm hier.

14.05.2020: Aletta Diefenbach, SFB 1171: Missionarisches Gemeindeleben als religiöse Sozialkritik 

18.06.2020: Kritik in europäischen Einwanderungsgesellschaften

16.07.2020: Veronika Zink, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Belangloses. Kritik der Veralltäglichung und Kultur des Müßigangs

30.10.2020: Jonas Bens, SFB 1171: Toward a Linguistic Anthropology of Critique (findet online statt)

27.11.2020: Werkstattgespräch mit Nikola Tietze, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur & Centre Marc Bloch 

15.01.2021: Werkstattgespräch mit Heiko Stubenrauch und Isabel Mehl, Leuphana Universität Lüneburg (DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik)

29.01.2021: Werkstattgespräch mit Patrick Eiden-Offe, Universität Hamburg / Heisenberg-Stelle am Zentrum für Literatur- und Kulturenforschung, Berlin