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Belonging

Die Themengruppe beschäftigt sich mit dem Konzept der ‚Zugehörigkeit’ (belonging), das für mehrere Teilprojekte des SFB von zentraler Bedeutung ist. Die Gruppe nähert sich dem Begriff aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit dem Ziel, seine vielfachen Bedeutungsdimensionen und praktische Relevanz für die beteiligten Teilprojekte herauszuarbeiten. Darüberhinaus werden methodische Zugänge zu Zugehörigkeitsgefühlen als empirischem Phänomen erörtert. Anhand gemeinsamer Textlektüre erarbeitet sich die Gruppe derzeit zunächst einen Überblick über diverse theoretische Konzeptualisierungen von Zugehörigkeit innerhalb der Sozial- und Kulturwissenschaften. In einem weiteren Schritt sollen die Anwendbarkeit und potenziellen Lücken dieser Konzeptualisierungen in Auseinandersetzung mit dem empirischen Material aus den beteiligten Projekten identifiziert werden. Von Interesse ist, wie Zugehörigkeiten hergestellt, „erarbeitet“, performiert, materialisiert, verräumlicht, und in historischer und biographischer Hinsicht transformiert werden. Hierbei stellt sich insbesondere die Frage, wie Zugehörigkeiten scheitern, zerbrechen, neu ausgehandelt und konstruiert werden. Weiterhin richten wir die Aufmerksamkeit auf Zugehörigkeit sowohl im Sinne individueller affektiver Verbundenheit zu sozialen Kollektiven, materiellen Objekten und Orten als auch im Kontext politischer Diskurse und Praktiken.

Koordination:

Dominik Mattes (TP C03)
Omar Kasmani (TP C03)

Regelmäßige Gruppenteilnehmer_innen:

Marion Acker (TP A03)
Jonas Bens (TP B04)
Eric Hahn (TP A02)
Meike Haken (TP C02)
Edda Heyken (TP A02)
Sylvia Kämpfer (TP A04)
Anne Anh Thu Lam (TP A01)
Jörg-Christian Lanca (TP A02)
Thuy Phuong Nguyen (TP A02)
Anita von Poser (TP A02)
Derya Özkaya (TP C01)
Marie-Aline Römer (TP C03)
Birgitt Röttger-Rössler (TP A01)
Damir Softic (TP A04)
Laura Sūna (B02)
Claudia Töpper (TP B02)