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Feeling feminist futures in digital environments

Lünenborg, Margreth; Makhashvili, Ana – 2025

Dieses Kapitel verbindet queere feministische Strömungen der Affekttheorie mit der Medienwissenschaft und erörtert die vielfältigen Wege, auf denen Affekte zur Vorstellung und Gestaltung digitaler Zukünfte beitragen können. Social-Media-Plattformen sind unter anderem ein entscheidender Schauplatz für die Mobilisierung feministischer und antifeministischer Bewegungen. Traditionell marginalisierte Gruppen nutzen soziale Medien, um hegemoniale Diskurse zu durchbrechen, wie Beispiele aus dem antirassistischen, trans- und feministischen Aktivismus zeigen. Allerdings offenbaren auch Fälle rassistischer und transfeindlicher Diskurse affektive Allianzen zwischen einigen feministischen Aktivist*innen und rechtsextremen oder Anti-Gender-Gruppen. Diese Fälle verdeutlichen, wie Affekte bestehende Wissens- und Gefühlsstrukturen manchmal verfestigen, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit bieten, diese zu transformieren. In diesem Kapitel diskutieren wir Beispiele für digitalen feministischen Aktivismus und heben Emotionen wie Unbehagen, Dissonanz und Widerspruch als mögliche Ansatzpunkte für feministische Mobilisierung hervor.

Titel
Feeling feminist futures in digital environments
Verfasser
Lünenborg, Margreth; Makhashvili, Ana
Verlag
Routledge
Datum
2025
Erschienen in
Papacharissi, Z. (Ed.) The Routledge Companion to Digital Media and Democracy
Art
Text