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Fabian Bernhardt über die Philosophie der Rache im Deutschlandfunk Kultur

Uma Thurman als Racheengel in „Kill Bill“

Uma Thurman als Racheengel in „Kill Bill“
Bildquelle: (c) picture-alliance / Mary Evans Picture Library

Rache hat im modernen Selbstbild nichts zu suchen, Rachegefühle sind uns aber keineswegs fremd - so Fabian Bernhardt (TP B05) im Gespräch mit Stephanie Rohde für die Sendung "Sein und Streit" im Deutschlandfunk Kultur. 

News vom 19.07.2021

Auge um Auge, Zahn um Zahn: Wenn von Rache die Rede ist, dann denken wir oft an blutige Exzesse in grauer Vorzeit, anderen Ländern oder sogenannten Parallelgesellschaften. In Wirklichkeit, sagt der Philosoph Fabian Bernhardt, ist uns die Rache vertrauter, als wir uns weismachen: „Die Affekte und Gefühle, die auf Rache drängen, sind uns nicht fremd geworden – aber sie werden in unserer Gesellschaft nicht mehr als Handlungsmotivationen anerkannt. Und wenn man aus Rache heraus handelt, auch in alltäglichen Formen, die vielleicht wenig dramatisch sind, dann wird man das in der Regel nicht zugeben.“

Fabian Bernhardts Buch "Rache. Über einen blinden Fleck der Moderne" erschien kürzlich bei Matthes& Seitz Berlin.

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