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Working Paper: "Zur Teilbarkeit ethnographischer Forschungsdaten. Oder: Wie viel Privatheit braucht ethnographische Forschung?"

In diesem Gedankenaustausch unterhalten sich die neun Autor*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Aufbereitung und Archivierung von ethnologischen Forschungsdaten in Repositorien verbunden sind. 

News vom 06.07.2022

Abstract: 

Was bedeutet der mit der wachsenden Forderung nach „open science“ verbundene Druck, Forschungsdaten öffentlich zugänglich zu machen für die ethnographische Forschung? Welche Herausforderungen, Probleme und Chancen sind mit der Aufbereitung und Archivierung von ethnologischen Forschungsdaten in Repositorien, insbesondere für eventuelle spätere Nachnutzungen verbunden? Welche Grenzverschiebungen im Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit gehen mit der Verfügbarmachung von ethnographischen Daten einher und welche Materialien sind überhaupt dafür geeignet? Wieviel Aufwand bedeutet die Aufbereitung von Forschungsmaterialien und welche Öffentlichkeiten sollen überhaupt adressiert werden? Diese und weitere Aspekte wurden im Dezember 2021 von insgesamt neun an unterschiedlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen tätigen Sozial- und Kulturanthropolog*innen in einer Online Gesprächsrunde diskutiert. Bei dem hier vorliegenden Text handelt es sich um die sprachlich leicht redigierte, aber ansonsten unveränderte und von den Gesprächspartner*innen freigegebene Fassung dieses Gedankenaustauschs, mit dem die Gruppe zum Nachdenken über diese zentrale Thema anregen möchte.

Autor*innen: Andrea Behrends, Michi Knecht, Claudia Liebelt, Julia Pauli, Ursula Rao, Michaela Rizzolli, Birgitt Röttger-Rössler, Thomas Stodulka und Olaf Zenker

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