AdK-Veranstaltungsreihe: Neue Heimat? Künstlerische Verortungen im Zeichen von Migration und Mobilität

13.01.2017 | 16:00

Die Kunsthistorikerin Burcu Dogramaci im Gespräch

In der künstlerischen Reflexion der aktuellen Fluchtbewegungen ist die Auseinandersetzung mit dem Verlust von ‚Heimat’ ein häufiges Motiv: Was bedeutet Heimat in Zeiten von Flucht und Migration? Woran knüpfen sich Heimatgefühle in der Fremde? Kann Heimat sich erhalten bzw. neu entstehen? Welche Rolle spielen die Künste bei solchen Suchbewegungen? Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Burcu Dogramaci (Heimat. Eine künstlerische Spurensuche, Böhlau 2016) wird erörtert, ob und wie Heimat im Kontext globaler Migrationsphänomene neu bestimmt werden kann. Dabei richtet sich der Blick auf aktuelle und historische Versuche der Verortung in den Künsten.

Burcu Dogramaci ist Kunsthistorikerin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Gegenstände ihrer Forschung sind u. a. die künstlerische Bearbeitung von Heimat und das Verhältnis von Migration und künstlerischer Produktion.

Anne Fleig und Jürgen Brokoff (Germanistik) sowie Matthias Warstat, Friederike Oberkrome und Hans Roth (Theaterwissenschaft) forschen im Rahmen des Sonderforschungsbereichs “Affective Societies“ an der Freien Universität Berlin zu Fragen von Literatur, Theater und Migration. Gemeinsam veranstalten sie am 19./20.1.2017 in Berlin die Tagung „Engagement im Zeichen von Flucht und Migration – Aktuelle Tendenzen in Theater und Literatur“.

Zeit & Ort

13.01.2017 | 16:00

Denkraum in der Ausstellung „Uncertain States“
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin