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Affektive Relationalität

Die Themengruppe arbeitet an einer theoretisch wie empirisch fundierten Konkretisierung von "affektiver Relationalität". Dazu fragt sie nach der konkreten Fassbarkeit und Operationalisierbarkeit relationaler affektiver Dynamiken in den einzelnen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsprojekten. Am Beispiel des affective arrangement wurde im ersten Jahr eine theoretisch-begriffliche Perspektive vorgestellt und versucht, sie als Analysekategorie fruchtbar zu machen. Affective Arrangements bezeichnen heterogene Ensembles aus menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren, affektiven Mustern, materiellen Dingen, Diskursen, Räumen und Ausdrucksweisen, die sich ereignishaft und transsituativ zu einer Konstellation austarieren, in der sich Affekte auf bestimmte Weise entfalten, zirkulieren und resonieren. Welche Beobachtungsparameter leisten Einblick in Kompositionsmodus, Prozessroutinen und materielle Trigger eines affective arrangements? Hierbei ist eine interdisziplinäre Methodenreflexion in Bezug auf die Identifizierung und Beschreibung affektiver Relationalität am konkreten empirischen Material notwendig.


Koordination:
Rainer Mühlhoff (B05)

Regelmäßige Teilnehmer:innen:

Dr. Antje Kahl (Projektnomadin)
Prof. Dr. Brigitt Röttger-Rössler (A01)
Anh Thu Anne Lam (A01)
Gabriel Scheidecker (A01)
Dr. Anita von Poser (A02)
Dr. med. Eric Hahn (A02)
Dr. med. Thi Minh Tam Ta (A02)
Main Huong Nguyen (A02)
Edda Heyken (A02)
Jörg-Chrsitian Lanca (A02)
Anne Fleig (A03)
Marion Acker (A03)
Doris Kolesch (B03)
Theresa Schütz (B03)
Jan Slaby (B05)