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Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Generation von Migrantinnen in der Wahrnehmung symbolischer Grenzen und in den Strategien ihrer Grenzarbeit

Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Generation von Migrantinnen in der Wahrnehmung symbolischer Grenzen und in den Strategien ihrer Grenzarbeit (Cover)

Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Generation von Migrantinnen in der Wahrnehmung symbolischer Grenzen und in den Strategien ihrer Grenzarbeit (Cover)

Gerhards, Jürgen; Buchmayr, Florian – 2018

Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen mit in Deutschland lebenden Migrantinnen verschiedener Herkunft rekonstruiert der Beitrag, ob und in welchem Maße die erste und die zweite Generation von Migrantinnen unterschiedliche Kategorisierungs- und Diskriminierungserfahrungen gemacht und welche verschiedenen Strategien des Umgangs mit der symbolischen Grenze zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheit sie entwickelt haben. Analysiert werden diese Fragen am Beispiel des Umgangs mit Vornamen. Der Generationsvergleich zeigt, dass sich die symbolische Grenze zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheit aufgeweicht hat. Dieser Befund gilt allerdings nicht für Migrantinnen aus dem türkisch-arabischen Raum. Sie machen eine ambivalente Erfahrung, insofern sie sehen, dass Migration etwas Selbstverständliches geworden ist, sie selbst sich aber als Muslime häufig ausgegrenzt fühlen. Die Erfahrung einer Öffnung symbolischer Grenzen überlagert sich hier mit der Erfahrung einer Grenzkontraktion.

Titel
Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Generation von Migrantinnen in der Wahrnehmung symbolischer Grenzen und in den Strategien ihrer Grenzarbeit
Verfasser
Gerhards, Jürgen; Buchmayr, Florian
Datum
2018
Kennung
DOI: 10.1007/s11609-018-0376-4
Erschienen in
Berliner Journal für Soziologie 28(3-4)
Sprache
ger
Art
Text
Größe oder Länge
pp. 367–395