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Status und Scham. Zur symbolischen Reproduktion sozialer Ungleichheit

Status und Scham (Cover)

Status und Scham (Cover)

Neckel, Sighard – 1991

Hinter der schönen Fassade des souveränen Individuums lauert die soziale Angst vor gesellschaftlicher Degradierung und Unterlegenheit. Eine soziologische Untersuchung der Scham, jener alltäglichen Regung also, mit der Menschen auf die oziale Bloßstellung eigener Verfehlungen oder Schwächen reagieren, ist vor allem mit der Frage verbunden, wie in unserer Gesellschaft soziale Ungleichheit alltäglich reproduziert wird. Die leitende These ist, dass die Scham in der Verarbeitung sozialer Ungleichheit eine ebenso wichtige Rolle spielt wie umgekehrt Strategien der »Beschämung« in der alltäglichen Machtausübung herrschender Schichten. Der zeitdiagnostische Wert dieser Untersuchung liegt im Nachweis der Bedeutung von Scham- und Unterlegenheitsgefühlen in einer Gesellschaft, die von Individualisierung und neuartigen Formen sozialer Konkurrenz gekennzeichnet ist.

Titel
Status und Scham
Verfasser
Neckel, Sighard
Verlag
Campus Verlag
Ort
Frankfurt am Main
Datum
1991
Kennung
ISBN: 3593345765
Erschienen in
Theorie und Gesellschaft, Band 6
Sprache
ger
Art
Text