„AFROPEMOTIONS“: Rethinking Emotions, Inequality, and Resistance through Afropean Women’s Fiction
Isabella Villanova, Vrije Universiteit Brussel, Visiting Fellow im SFB Affective Societies
Welche Rolle spielen Emotionen in Erfahrungen von Zugehörigkeit, Ungleichheit und Widerstand? In ihrem Vortrag gibt Isabella Villanova Einblicke in ihr aktuelles Forschungsprojekt zur Literatur afroeuropäischer Autorinnen. Anhand ausgewählter Romane zeigt sie, wie Emotionen nicht nur individuelle Erfahrungen spiegeln, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar machen – etwa im Zusammenspiel von Rassismus, Geschlecht und sozialer Ungleichheit.
Im Zentrum steht die Frage, wie Gefühle an Körper „haften“, sich in Gesellschaften zirkulieren und darüber entscheiden, wer als zugehörig gilt – und wer nicht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Emotionen auch eine produktive Kraft sein können: Sie eröffnen Räume für Widerstand, Selbstermächtigung und neue Formen von Gemeinschaft.
Veranstaltungssprache: Englisch.
Isabella Villanova ist Marie-Skłodowska-Curie-Postdoktorandin im Fachbereich Linguistik und Literaturwissenschaft an der Vrije Universiteit Brussel. Ihr aktuelles Forschungsprojekt AFROPEMOTIONS untersucht die kulturellen und politischen Implikationen von Emotionen in der afro-europäischen Frauenliteratur.
Zeit & Ort
27.04.2026 | 16:00
FU Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Raum L115 (Seminarzentrum)