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"Diversität im deutschen Journalismus - Do black/migrant/Muslim lives really matter?" Ferda Ataman im Gespräch mit Prof. Margreth Lünenborg

News vom 19.11.2020

Deutsche Nachrichtenredaktionen sind noch immer überwiegend weiß und männlich. Während etwa jede vierte Person in Deutschland Migrationserfahrung hat, finden sich in Redaktionen nur etwa 5 Prozent. Als die Proteste gegen den Tod von George Floyd durch Polizeigewalt aus den USA nach Deutschland überschwappten, taten sich die meisten Redaktionen schwer damit, Rassismus in der deutschen Gesellschaft zu thematisieren. Woran liegt das? Welche Veränderungen sind erforderlich? Würde sich Berichterstattung über Migration in Deutschland verändern, wenn vielfältige Perspektiven zum Normalfall werden?

Zu diesen Fragen spricht im Rahmen der Reihe „Journalismus im Dialog“ Margreth Lünenborg, Professorin für Journalistik an der Freien Universität Berlin, mit der Journalistin Ferda Ataman. Sie ist Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher:innen und Sprecherin der Neuen Deutschen Organisationen. Mit ihrer Kolumne 'Heimatkunde' im Spiegel hat sie bis Anfang des Jahres regelmäßig prononciert Stellung bezogen zu Themen der Einwanderungsgesellschaft.

Im Vorfeld und während der Sendung können auch Sie Ihre Fragen zum Thema an Frau Ataman über dieses Pad stellen: https://pad.foebud.org/JiD.

Die Sendereihe ist eine Kooperation des Center for Media and Information Literacy (CeMIL) des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin, der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und ALEX Berlin.

Die aktuelle Sendung wird am Dienstag, 24.11.2020 von 11.-11.45 Uhr live ausgestrahlt über https://www.alex-berlin.de/tv/livestream.html und ist im Anschluss in der ALEX Mediathek auf YouTube abrufbar.

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