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Die affektive Produktion von ‚Heimat‘ (beendet 2019)

Die affektive Produktion von „Heimat",   Credits: Ingrid Kummels

Die affektive Produktion von „Heimat", Credits: Ingrid Kummels

Projektleitung

Mitarbeiter_innen


Die affektive Produktion von ‚Heimat‘: Patronatsfestvideos im transnationalen Kontext Mexiko/USA

Das Teilprojekt untersucht aus ethnologischer Perspektive, wie Akteur*innen mittels Medienpraktiken bei ihren Patronatsfesten affektiv eine mehrfach verortete ‚Heimat‘ herstellen. Videofilme, die das Fest zu Ehren der Schutzheiligen in der mexikanischen Herkunftsgemeinde dokumentieren, sind zentraler Bestandteil von affektiven Praktiken, die Akteur*innen in Mexiko und in den USA zur transnationalen ‚Heimat‘-Bildung etabliert haben. An diesem Prozess sind einerseits Menschen, die in Gemeinden der Sierra Norte von Oaxaca wohnen, andererseits Arbeitsmigrant*innen und die zweite Generation ihrer Nachkommen, die in Los Angeles in den USA leben, beteiligt. Das Teilprojekt entwickelt affektive Medienpraktiken als ein Schlüsselkonzept und einen methodischen Zugang bei der multisituierten Feldforschung in den USA und Mexiko. Es begleitet die Akteur*innen während ihres Engagements mit traditionellen Medien wie Tanz und Live-Musik, welche mittels Radioprogramme, Videofilme und Social Media remediatisiert werden. Es untersucht die Debatten, die zentrale Medienakteur*innen (Tanz- und Musiklehrer*innen, professionelle Videofilmer*innen, Internet-Radiomacher*innen und ethnic influencer) um die Frage der kulturellen Authentizität/Transkulturalität von Gemeinschaft auslösen. [weiterlesen]